Delegierter fÜr Opfer von fÜrsorgerischen Zwangsmassnahmen

Luzius Mader - Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

Delegierter für Opfer von fürsorgerische Zwangsmassnahmen Eidgenossisches Justiz- und Polizeidepartement - EJPD Integras CuraViva - Verband Heime und Institutionen Schweiz SODK - Konferenz der Kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren Schweizerischer Gemeindeverband Schweizerische Städteverband Christkatholishe Kirche der Schweiz Schweizer Bischofskonferenz SBV - Schweizerischer Bauernverband sek feps - Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund KOKES - Konferenz der Kantone für Kinder und Erwachsenenschutz

GEDENKANLASS vom 11. April 2013

Eindrücklicher Gedenkanlass

Zahlreiche ehemalige Verding- und Heimkinder, administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben am 11. April 2013 am Gedenkanlass im Kulturkasino in Bern teilgenommen. Die Lebensgeschichten der Betroffenen haben uns alle sehr berührt. Bis in die 1980er Jahre wurden viele von ihnen misshandelt, gedemütigt, erniedrigt und weggesperrt.

Mit den Worten „Für das Leid, das Ihnen angetan wurde, bitte ich Sie im Namen der Landesregierung aufrichtig und von Herzen um Entschuldigung“ bat Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Betroffenen um Entschuldigung.

Der Gedenkanlass war auch ein eindrücklicher Aufruf an uns alle gegen das Vergessen, Verdrängen und Wegschauen. Er soll deshalb nicht der Abschluss, sondern der Anfang einer umfassenden Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der Schweizerischen Sozialgeschichte sein.

Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Hansruedi Stadler-Ineichen

 

  DVD-Cover

Nachfolgend finden Sie die Ansprachen der Betroffenen und der Vertreter der jeweiligen Organisationen, sowie die Rede von Bundesrätin Simonetta Sommaruga zum Gedenkanlass für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vom 11. April 2013 im Kulturcasino Bern.

Es besteht die Möglichkeit, eine kostenlose Aufzeichnung des Gedenkanlasses als DVD über das Sekretariat des Delegierten zu beziehen.
Tel.: 058 462 42 84, E-Mail: sekretariat@fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch

 

Ansprachen